Von Vancouver über Whistler nach Pemperton

6. Juni 2016 · 0 comments

in Kanada

Fahrt Vancouver – Whistler

Auf dem historischen Sea-to-Sky Highway fahren wir Richtung Norden. Landschaftlich einmalige Panoramablicke verwöhnen uns. Am Fjord entlang geniessen wir die Ausblicke aufs Meer und die Coast Mountains. Die Fähre zur Sunshine Coast ist unterwegs im Inlett.

http://www.hellobc.com/driving-routes/31/sea-to-sky-highway-route.aspx

Diverse Parks laden zum Wandern und Picknicken ein.

Lohnende Stopps sind auch:

http://www.britanniaminemuseum.ca/

https://www.seatoskygondola.com/adventures/suspension-bridge

 

Whistler

Bei strahlend blauem Himmel und heissen 29C erreichen wir Whistler, wo im 2010 die Winter Olympiade war. Whistler ist fast explosionsartig gewachsen und bietet ein breites Angebot an Aktivitäten. Adrenalin Junkies kommen beim Bungee Jumping oder Ziplining auf Ihre Kosten.  Wer nicht zu Fuss oder mit der Bahn in die Höhe will, nimmt den abenteuerlichen Weg und erklimmt mit dem 4×4 Jeep die Berge, um den Sonnenuntergang in schwindelnder Höhe zu geniessen oder rast mit dem Quad durch die Gegend. Ob Sie ein Abenteuer suchen oder es lieber etwas ruhiger mögen und sich für einen Pferdausflug oder eine Canu Tour entscheiden – Whistler bietet für jeden etwas. Viele traumhafte Wanderungen runden das Bild ab.

Speziell ist sicher die Peak2Peak Gondel, die die beiden Berge Whistler und Blackcomb über vier Kilometer Drahtseil verbindet, diese ist seit Ende 2008 in Betrieb und ermöglicht einen weiteren Höhepunkt in Sachen Ausblick. Nichts für Leute mit Höhenangst oder Technik-Anzweifler, aber definitiv ein Erlebnis.

DSC05213_bearbeitet-2Persönliche Meinung von Beatrix Cometti: Whistler würde ich mit St. Moritz vergleichen, es hat sehr viele Leute, Restaurants für jeden Geschmack, ein grosses Angebot an Unterkünften und Aktivitäten in jede Richtung. Für Ferienreisende, die etwas erleben wollen, gerne unter vielen Menschen sind, eine umfangreiche Infrastruktur schätzen, ist dies sicher ein lohnender Stopp. Und die Bergwelt ist wirklich einmalig schön. Trotzdem frage ich mich, ist es wirklich nötig, mit dem 4×4 Jeep die höchsten Berge zu erklimmen, wenn es schon so viele Bahnen hat und mit lauten Quads die Tiere in ihrer Ruhe zu stören oder mit bis zu 100 Std. km an einem Seil durch die unberührte Natur zu rasen? Viele dieser Aktivitäten werden leider nur «konsumiert», ohne Respekt zur Natur und Tierwelt. Das kann nicht nachhaltig sein. Wir haben einen Stopp in Whistler gemacht, sind durchs Village geschlendert, haben auch gut gegessen. Dann waren wir bald froh, weiterfahren zu können bis zum ruhigen und einfachen Pemperton um dort unser ruhig gelegenes B&B zu beziehen.

 

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