Kurztrip nach Tromsö

16. Februar 2017 · 0 comments

in Kanada

Manuel Wichert: Kurztrip nach Tromsö, Norwegen

10.02.-14.02.17

Gut geplant reisten meine Freundin und ich das zweite Mal nach Tromsö, der bekanntlich beste Ort um die Nordlichter (Aurora Borealis) bestaunen zu dürfen.

Freitag 10.02.17

Abflug Zürich 08:00 Uhr – Ankunft Tromsö 14:30 Uhr
1 Zwischenstopp in Stockholm

Der Reisetag an und für sich verlief einwandfrei, bis auf die Tatsache, dass wir in Tromsö am Zoll eine halbe Stunde aufgehalten wurden, da die Zollbeamten unsere Koffer durchsuchten. Das war ein bisschen ärgerlich, dennoch hatten wir Glück, denn dadurch ergab sich ein tolles Gespräch mit dem Zollbeamten.

15:15 Uhr: Ohne Probleme konnten wir unseren Mietwagen bei Hertz abholen. Was uns begeisterte, dass wir anstatt den gebuchten VW Golf einen neuen Nissan Quashqai (SUV 4×4) zum gleichen Preis erhielten J. Auch der Check-in ins Hotel verlief ohne Hindernisse.

Wir hatten einige Ausflüge geplant, jedoch unsere Ansprüche ein bisschen gedämpft, da mir Beatrix Cometti mit Ihrer Reise Feng Shui Beratung aufzeigte, dass wir bei unserem Aufenthalt beide die Konstellation Widerstand «geniessen» durften – was im wahrsten Sinne des Wortes heisst, dass nicht alles so lief wie geplant – was dann auch so kam.

Freitag 10.02.17 – 13.02.17

ca. 10:00  – 02:00 Uhr: Unsere allnächtlichen Nordlichttouren verliefen relativ gut, jedoch bekamen wir das Nordlicht, nicht wie vor 2 Jahren, so intensiv vor unsere Augen.

Samstag 11.02.17

17:00 – 03:00 Uhr

Die gebuchte Tour mit unserem Lieblings-Guide Roy hat uns sehr gefallen, weil es eine seiner Leidenschaften ist, das Nordlicht zu fotografieren. Er fuhr mit uns in die Nähe von Kilpisjärvi (Finnland), dort wo die 3 Ländergrenze Norwegen, Schweden und Finnland ist. Die Nacht war sehr kalt, -20 Grad Celsius. Roy hat für uns ein Zelt mit Ofen aufgebaut und draussen ein Lagerfeuer gemacht, wo wir dann alle zusammen grillierten und auf die Nordlichter mit Spannung warteten.

Ca. 23:30 Uhr: Das Nordlicht bekamen wir zu sehen, leider aber nicht so stark, denn die Wolken gaben sich Mühe uns die Sicht zu versperren. Für Leute die kalt bekamen, hatte Roy eine grosse Auswahl an Kleidung dabei. Wer mochte, konnte sich Schneeschuhe unter die Füsse schnallen und den 200 Meter hohen Hügel hinauf waten.

Sonntag 12.02.17

14:00 – 18:00 Uhr: An einem der zwei Regentage fuhren wir von Fjord zu Fjord um die Landschaft besser kennen zu lernen. Einen Tag vor diesem Ausflug sprach ich mit Roy und erzählte ihm, dass ich noch nie Karibus in freier Wildbahn sah. So war ich natürlich begeistert, dass wir auf unserem Fjordtrip eine grosse Familie von Karibus entdeckten, die am Ufer grasten und Wasser tranken. Sofort hielten wir an, aber mit Vorsicht, denn die Karibus hatten ihre Kleinen dabei. Wir wussten es könnte gefährlich werden, deshalb hielten wir in sicherem Abstand an und blieben im Auto sitzen. Die Karibus überquerten direkt vor uns die Strasse und wir genossen den Anblick, wie sie wieder Richtung Berg zogen.

Montag 13.02.17

09:00 – 13:30 Uhr: Ohne Erwartungen hatten wir eine Whalewatching Safari gebucht, im Bewusstsein, dass die Walsaison nur bis ca. Ende Januar läuft. Trotz nicht gesichteter Wale bekamen wir tolle Eindrücke von der Landschaft, den imposanten Fjorden, zahlreichen Vögel und der rauen See, die nicht Jedermann «ertragen» konnte.

Leider fehlte es während unseres Aufenthaltes an guter Kommunikation vom Hotel Personal, denn wir bekamen zwei unnötige Parkbussen im Wert von je 600 NOK (ca. CHF 140.-). Die hätten verhindert werden können. „Hallo Widerstand“.

Dienstag 14.02.17

Abflug Tromsö 10:00 – Ankunft Zürich 20:00 Uhr
2 Zwischenstopps in Trondheim & Kopenhagen

Unser Reisetag nach Zürich verlief ohne weiteres gut. Schade ist nur dass die Direktflüge hin und zurück nur am Wochenende stattfinden. Wir mussten in Trondheim und im wunderschönen Kopenhagener Flughafen umsteigen. Abends um 20:00 Uhr kamen wir pünktlich in Zürich an. Wir rufen unseren Park‘n Fly Parkdienst an, der unser Auto über 20 Minuten zu spät brachte.

Fazit:

Trotz den kleinen «Widerständen» bei unserem Aufenthalt waren wir immer gut gelaunt und gespannt was uns als nächstes über den Weg läuft. Durch die zwei Regentage konnten wir die Stadt Tromsö und deren Umgebung einmal anders kennenlernen. Es erinnerte mich stark an Bilder die ich gesehen habe von Island, was nun auch auf meiner «To do» Liste steht. Was empfehlenswert ist für Tromsö, man sollte sich meiner Meinung nach mindestens 1 Woche Zeit nehmen, da es vieles zu machen und entdecken gibt.

Mein Tipp: Für Tromsö sollte man sich meiner Meinung nach mindestens eine Woche Zeit nehmen, da es vieles zu machen und entdecken gibt, wie beispielsweise eine Husky-Schlittentour durch die unberührte verschneite Landschaft, eine Nordlicht-Tour mit Roy oder bei schlechtem Wetter ein Abstecher ins Polaria Museum.

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