Mit dem Camper weiter Richtung Süden

Unsere Geschäftsführerin Beatrix Cometti bereist vom 19.11. bis 17.12. Neuseeland. Freuen Sie sich auf spannende Berichte "auf den Spuren der Kiwis".

 

 

 

Camperfreuden

Wir fahren auf dem Highway 1 Richtung Süden. Ich geniesse es, den komfortablen Euro Tourer von Star-Apollo zu lenken, er fährt sich wirklich gut. Freude durchströmt mich. Ich liebe Camper-Ferien. Ich bin praktisch mit Motorhomes aufgewachsen. Meine Eltern hatten die erste Camper Vermietung in der Schweiz. Ich weiss noch gut, wie meine Mutter geschimpft hat, als mein Vater das Ersparte für den ersten Camion ausgab, aus dem er dann ein Motorhome baute. Das war um 1963 rum. Was für ein Unterschied zu heute.

Leider teile ich meine Freude für Reisen mit dem «Ferienhaus auf Rädern» nicht mit Willi. Er mag Camperferien nicht. So ist dieser Teil der Reise sein Kompromiss, den er mir zuliebe mitmacht. Aber mir scheint, der kleine, wendige Camper sagt auch ihm zu.

Oamaru - Sandsteingebäude und Pinguine

Heute geht es bis nach Oamaru. Das Wetter ist schlecht und so bleiben wir auf dem Highway 1 und kommen zügig vorwärts. Oamaru ist eine kreative Stadt mit vielen historischen Sandsteinbauten.

Oamaru - Neuseeland Oamaru

Oamaru - Neuseeland Oamaru - Neuseeland

Die weissen historischen Sandsteingebäude im Oamaru sind beeindruckend. Auch die Hafengegend ist sehr kreativ mit vielen Kunstwerken, ein Spaziergang lohnt sich auf alle Fälle.

Zwei Pinguin Kolonien leben am Hafen unten und nahe der Stadt:

Die «Blue Penguins», der kleinste Pinguin der Welt, leben unten am Hafen. Abends ab ca. 21.30 Uhr können man sie beobachten , wenn sie vom Meer zurückkommen, laut schnatternd und schimpfend.

Es hat unten am Hafen einen Campingplatz. Übernachten Sie dort und Sie können die kleinen Kerlchen beobachten, wie sie an Land watscheln und sich unter den alten Häusern verkriechen. Wir haben uns die offizielle «Vorführung» gespart, denn es war uns alles viel zu touristisch.

Vögel Pier Oamaru Vögel Pier Oamaru

Beeindruckt waren wir allerdings von der Pier, die ist voll mit Vögeln: Kormorane, Möwen und andere Vögel, die wir nicht kannten.

Penguin sign OamaruDie «Yellow Eyed Penguins», leben etwas ausserhalb der Stadt. Als wir gegen 11 Uhr dort ankamen, war alles menschenleer, was uns schon etwas wunderte. Wir liefen trotzdem zum Strand runter und lernten dann, dass diese Pinguine erst nach 15 Uhr zurück ans Ufer kommen. Dann ist der Strand auch gesperrt und man achtet sehr darauf, dass die Pinguine nicht gestört werden. Das ist uns viel sympathischer, auch wenn wir leider keinen der Watschelkönige zu Gesicht bekommen.

Herzlichst
Beatrix Cometti

 

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